CDU-Fraktion beantragt Planung einer Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Quickborn–Heide und Quickborn–Stadt

Nachdem sich Quickborns Christdemokraten im vergangenen Jahr bei einer Fahrradtour ein Bild über den Zustand der Quickborner Radwege gemacht hatten und zwischenzeitlich die Stadt der Organisation Rad SH auf deren Antrag hin beigetreten ist, lässt die Partei jetzt den nächsten Schritt folgen. Im Ausschuss für Stadtentwicklung am kommenden Donnerstag wird die CDU einen Antrag stellen, eine Radwegeverbindung zwischen Quickborn – Heide und Quickborn Ort zu planen.

Seinen Ausgang soll der Radweg vom Gewerbegebiet Hohenbeksmoor haben und eine Verbindung in Richtung der Gronaubrücke vorsehen. Zudem soll eine Fuß/Radwegeverbindung vom Kreisel am Halenberg zur Friedrichsgaber Straße erarbeitet werden.

Die CDU betrachtet die Schaffung einer schnellen und gefahrlosen Rad/Fußwegverbindung zwischen Quickborn-Heide und Quickborn-Stadt als ein ganz besonders wichtiges Projekt in unserer Stadt. Sie geht davon aus, dass die Umsetzung in mehreren Abschnitten erfolgen wird.

Gegenwärtig wird an der Aufstellung eines Planes für das Gewerbegebiet Hohenbeksmoor gearbeitet. Der CDU Fraktion ist wichtig, dass in diesem Zusammenhang eine Rad-/Fußwegverbindung zwischen dem Kreisel am Halenberg und der Anbindung an die heutige Gronaubrücke berücksichtigt wird. Diese kann auch über den Ohlmöhlenweg geführt werden, wenn der PKW-Verkehr durch das neue Gewerbegebiet geleitet wird.

Zudem sollte berücksichtigt werden, dass eine Wegeführung vom Kreisel Halenberg über den stillgelegten Ast des Ohlmöhlenwegs bis zur Friedrichsgaber Straße möglich ist, um von dort auch das sogenannte Blumenviertel zu erreichen.

Zur Steigerung der Attraktivität der stadt- und umweltgerechten Mobilität) sind kurze, sichere Verbindungen erforderlich. Insbesondere die bisher unzureichende Anbindung des Stadtteils Quickborn-Heide an die Innenstadt ist unbedingt zu verbessern.

Luftbild des Gebietes (googlemaps):

CDU will Radwege in Quickborn verbessern!

Quickborns Christdemokraten haben sich bereits bei ihrer Klausurtagung im November letzten Jahres mit dem Thema Radwege in Quickborn auseinandergesetzt. Im Fokus stand dabei die Anbindung von Quickborn- Heide nach Quickborn Ort, die nach wie vor nicht befriedigend gelöst ist. Außerdem ist es nötig, die Radwegeverbindungen zu den Nachbarorten zu beleuchten und abzustimmen.
Unsicherheit bei vielen Radfahrern gibt es durch die seit einigen Jahren bestehende neue Gesetzgebung, die vorsieht, dass Fahrradfahrer die Straße benutzen müssen. Eine Reihe von früheren kombinierten Fuß und Radwegen in Quickborn, die teilweise farbig abgesetzt sind, haben ihre Funktion verloren und verursachen bei den Benutzern Zweifel darüber, wie man sich richtig verhält. Ein weiteres Problem sind gegenläufige Radwege, wie beispielsweise an der Kieler Straße.
Die CDU-Fraktion hat deshalb jetzt einen Antrag verfasst, das Thema „Fahrradsituation in Quickborn“ anzupacken. In dem Antrag wird die Verwaltung gebeten, ein entsprechendes Fahrradkonzept zu entwickeln und abzuklopfen, inwieweit Fördermittel des Landes oder des Bundes beantragt werden können, um entsprechende Investitionen nicht allein tragen zu müssen.
Außerdem beantragen die Christdemokraten eine Mitgliedschaft in der Organisation „Rad SH“, die ein Zusammenschluss vieler Kommunen in Schleswig – Holstein ist, deren Aufgabe es u.a. ist, gegenseitig Erfahrungen auszutauschen. Nachbarkommunen wie Norderstedt und Henstedt–Ulzburg gehören zu den Mitgliedern. Die Unterstützung der Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln des Landes oder Bundes gehört neben dem Erfahrungsaustausch zu den wichtigsten Aufgaben der Organisation.